und dann war da noch Cairns…
Samstag morgen um halb 7 stiegen wir aus dem Uebernacht-Greyhoundbus in Cairns. Eine gleich auf den ersten Blick schoene, tropische Stadt. Hinter den Haeusern erheben sich in allen Richtungen mit Regenwald bewachsene Huegel, und nur an einer Stelle ist ein kleines, aber wichtiges Loch fuer die Hafeneinfahrt.
Unser Hostel lag erstaunlich dicht am Flughafen. Man konnte im Pool liegend die Fenster von startenden und landenden Flugzeugen zaehlen und sein Ergebnis anderen Leuten ins Ohr schreien oder besser per Zeichensprache mitteilen. Zum Glueck waren die Schlafraeume gut isoliert. Es gab auch eine Bar, in der jeder Hostelgast am Abend ein „free-meal“ bekam. Zum Beispiel 2-3 Loeffel Kartoffelsuppe. Immerhin gab es aber recht guenstig Steaks mit Pommes oder Pizza und Billard war umsonst.
Die Bar hatte geoeffnet von 15:00 bis „Spaet“. An meinem letzten Abend wollte ich gern mit einigen Englaendern und Christoph ein paar Bier trinken. (Christoph ist ein angehender Brisbane-Student, der vor Semesterbeginn noch etwas Zeit hat und diese in Cairns abends mit mir verbringt)
Die Bar schloss dann um halb 9. Halb Neun! Das letzte mal als halb 9 „spaet“ war brachten mich meine Eltern ins Bett!
Naja, abgesehen davon war das Hostel huebsch und sauber und ich hab eh nicht viel Zeit dort verbracht. Denn, wie man nach den Bildern schon vermuten kann, ich habe einen Tauchschein gemacht! Und ich behaupte das war bisher das Beste auf dieser Reise.
Die ersten Tage trainiert man im Pool und macht die Theorietests, dann gehts aufs Boot. Nach 1 1/2 Stunden fahrt kommt man im „Great Barrier Reef“ an und kann eintauchen in die interessanteste Unterwasserwelt die ich je gesehen hab! Was man zu sehen bekommt ist wirklich einmalig.
Auf den ersten Tauchgaengen sollten wir dauernd irgendwelche Notfalluebungen machen und im Kreis auf dem Boden sitzen. Dabei ist das Leben um uns herum! Wie kann man im Great Barrier Reef hocken und ueben seine Maske unter Wasser abzunehmen?!
Zum Glueck hatten wir aber auch einige Zeit um uns umzusehen. Wobei mir die Tauchgaenge wie 5 Minuten vorkamen obwohl wir teilweise ueber 40 min unten waren

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