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Ein schnelles „Hallo!“ aus Sydney! Bin also wieder am Ausgangsort meiner Reise angekommen, von wo aus es dann in 9 Tagen wieder nach Deutschland geht… Nachdem wir die letzten Tage noch bei Familie Arnold (Bekannte von Utes Schwester, die nach Australien ausgewandert sind – an dieser Stelle nochmal vielen Dank fuer alles!) in Melbourne verbracht haben, habe ich Ute dann gestern zum Flughafen gebracht, so schnell gehen drei Wochen leider also um… Heute morgen gings dann auch fuer mich weiter, mit dem Flugzeug zurueck nach Sydney. Hier werde ich mir dann noch ein bisschen die Zeit vertreiben und noch ein paar Sonnenstunden ausnutzen, hab ja von euren Minusgradrekorden zu Hause gehoert…! Ein paar neue Bilder gibts auch noch, viel mehr hat das Internet heute nicht hergegeben… Bis bald, Arne

Erst einmal ein frohes neues Jahr an alle! Ute und ich sind jetzt in Sydney angekommen, mal wieder Zeit für einen kleinen Bericht.
Wir hatten sehr schöne Tage in Coffs Harbour und Port Macquarie, haben einen Surfkurs gemacht, jede Menge Koalas und Känguruhs gestreichelt, sind Kamele geritten und konnten dabei sogar Delphine in den Wellen beobachten. Sylvester in Port war sehr beschaulich, unser Hostel war alles andere als ausgebucht, was aber den großen Vorteil hatte, Pool, Küche und Hängematten fast allein für uns zu haben. Am New Years Eve hatten wir dann mit allen Bewohnern und Angestellten ein nettes BBQ – was auch sonst ;) Am Tag darauf haben wir es dann hunderten anderen gleich getan und uns mit Farbe und Pinsel auf den Wellenbrecherfelsen am Hafen verewigt.
Sind in den letzten Wochen viel herumgekommen und haben viel gesehen, eine Woche reisen Ute und ich jetzt noch zusammen in Australien umher, bevor sie dann leider schon wieder fliegt. Aber auch für mich gehts dann schon bald wieder Richtung Heimat, früher als erwartet… Mein Reisefieber ist vorerst gestillt, mir gefallen das Land, die Leute und das Leben hier sehr, aber ich hab festgestellt dass mir doch ein paar Dinge fehlen, Ereignisse die ich teils schon verpasst habe und welche die ich noch verpassen würde, und am meisten natürlich meine Freunde und Familie. Darum hab ich mich entschlossen, nach Hause zu fliegen. Es war nicht gerade einfach diese Entscheidung zu treffen, ich hab mich aber schon recht früh damit auseinandergesetzt und bin damit mittlerweile vollkommen glücklich. Mein Flieger geht am 18.1., am 19. lande ich dann wieder im guten alten Deutschland… Mit mehr positiven Eindrücken im Gepäck als ich mir vorher vorstellen konnte… Natürlich werde ich die Sonne vermissen, ich versuche ein wenig vom guten Wetter mitzunehmen, aber auch wenn das nicht klappt weiß ich ja, das ein warmer Kamin zu Hause auf mich wartet. Bis dahin werde ich die Zeit hier noch genießen! Bis ganz bald also! Euer Arne

Zunächst mal frohe Weihnachten an alle Mitleser! Wir hatten einen schönen Heiligabend, der aber etwas anders verlief als geplant… Eigentlich wollten wir ja unser Weihnachtsessen auf den BBQ Grill legen, das Wetter war auch bis zum frühen Nachmittag richtig schön – sonnig, fast 30 Grad warm – aber pünktlich, nachdem wir alle Sachen eingekauft hatten, fing es an zu regnen. Der Regen wurde dann später noch zu einem kleinen Gewitter, so dass wir uns entschlossen, in der Hostelküche zu kochen. Was aber im Nachhinein auch sehr schön war, es gab Shrimps, Kängeruh, Hähnchen, jede Menge Salat und sogar Eier mit Kaviar! Dazu gemütliches Kerzenlicht, leckeren Wein und Whiskey von der Captains Creek Farm, schwedischen Julmust und Karaoke Entertainment gleich nebenan… Also wirklich etwas anders, noch anders als wir es uns vorgestellt hatten… Nach der Bescherung hatten wir dann auch noch künstlichen Schnee und Wunderkerzen :) An der Stelle möchten Ute und ich uns nochmal ganz lieb für all die schönen Geschenke bedanken!

Hallo zusammen! Ihr habt ja lange nichts mehr von uns gehoert, hier nun nach zwei Wochen Red Cliffs mal wieder ein kurzer Bericht, wie es uns hier so ergangen ist!

Um es erstmal kurz zusammenzufassen: Wir hatten uns mehr erwartet… Unser Plan, hier etwas Geld zu verdienen, ist ziemlich daneben gegangen. Das hatte mehrer Gruende, zum einen gab es nicht so viel zu tun wie wir gehofft hatten, zum anderen hat das Wetter dann auch nicht immer mitgespielt – bei Regen wurde nicht gearbeitet. Von der Bezahlung will ich gar nicht erst reden, nur so viel: In Deutschland haette fuer den Lohn keiner von uns gearbeitet… Wir durften die langen Reihen Weinplanzen mit einer Plastikplane abdecken, damit die Trauben in der Hitze nicht eingehen. Im Grunde haben wir nichts anderes gemacht, als Naegel in die Folie zu druecken, um die Plane an einem Kabel zu befestigen, dass entlang der Weinpflanzen gespannt war. Wenn ich drueber nachdenke, komme ich so auf 6 Arbeitstage, den Rest der Zeit haben wir hier irgendwie totgeschlagen… Was gar nicht so einfach war da man in diesem Ort eigentlich nichts anderes machen kann, als arbeiten… Die Highlights waren der (mighty) Murray, ein grosser und fuer die Region sehr wichtiger Fluss, an dem wir zweimal ( leider erfolglos) angeln waren; Das kleine Schwimmbad, von den Aussmassen mit dem in Sieverstedt zu vergleichen; Das Fernsehzimmer mit einer beachtlichen Auswahl an Filmen und natuerlich die Tischtennisplatte, wo vor allem Mikael und ich uns so einige heisse Duelle geliefert haben.

Uns bleibt hier leider viel negatives in Erinnerung, man musste der Arbeit und sogar dem verdienten Geld staendig hinterherlaufen (auf manches warten wir immer noch), von den versprochenen 6 Arbeitstagen die Woche und 8-10 Std am Tag haben wir nichts bemerkt… Letztendlich haetten wir dann wohl doch lieber noch zwei Wochen auf der Captains Creek Farm bleiben sollen, dort hatten wir es richtig schoen…

Mikael und Niclas sind schon in Sydney, bzw auf dem Weg dorthin, Tom folgt ihnen heute Nacht und ich mache mich in ein paar Stunden auf den Weg nach Melbourne, um Ute abzuholen :) Und am 22. treffen wir uns dann alle in Byron Bay wieder! In Melbourne angekommen werde ich dann auch wieder ein paar Bilder hochladen, lohnt sich also bald mal wieder in der Galerie vorbeizuschauen!

Also, ich mach mich jetzt mal daran meine letzten Sachen einzupacken und dann nichts wie los, bin schon ganz ungeduldig und voller Vorfreude auf die naechsten Tage! Alles Liebe, Arne

Es gibt gute Neuigkeiten aus Down Under! Wir haben tatsächlich noch einen Job für die letzten zwei Wochen vor unseren Trips gefunden! Hatten die Hoffnung eigentlich schon fast aufgegeben, aber vorgestern Nachmittag, als wir gerade auf der Plantage am Unkraut zupfen waren, hat Niclas doch nochmal einen Anruf gemacht und Erfolg gehabt! Wir machen uns daher morgen auf den Weg nach Mildura bzw. Red Cliffs, eine fast achtstündige Busfahrt hinein ins Fruitpicker Paradies in Zentral Victoria. Was für Arbeit genau dort auf uns wartet, wissen wir auch noch nicht genau, das stört uns aber auch nicht wirklich, hauptsache Arbeit! Wir wissen aber schon, dass wir 8-10 Stunden am Tag und sechs Tage die Woche schuften dürfen. Da freut sich der Geldbeutel, gerade so kurz vor Weihnachten…
Dort im Hostel angekommen werden wir dann auch bestimmt die Möglichkeit haben, für euch ein paar neue Bilder von unserer so lieb gewonnenen Captains Creek Farm in die Galerie zu stellen. Werden den Abschied hier heute noch mit einem guten Essen und dem Rest vom selbstgebrannten Whiskey von Doug’s Schwiegervater feiern. Und dann ‘ran an die Arbeit!

Hallo zusammen! Wir vier wwoofen immer noch auf der Captains Creek Farm. Mal arbeiten wir auf Dougs Weingut, mal auf Rods Plantagen, oder wir helfen bei dem, was sonst gerade so anfällt, und das so etwa 4-5 Std am Tag. Den Rest der Zeit verbringen wir viel damit, uns um die Pläne für die nächsten Wochen zu kümmern. Zum einen suchen wir immer noch nach einem Job, bei dem wir Geld verdienen können, zum anderen gibt es viel zu organisieren, was die Zeit um Weihnachten und Sylvester angeht. Tom wird sich ja mit Niclas, Mikael und seiner Freundin auf den Weg von Sydney nach Cairns machen, während ich mit Ute erst noch ein paar Tage in Melbourne bleiben und dann nach Brisbane fliegen werden. Von dort werden wir dann an der Küste entlang weiter nach Sydney reisen.
An Weihnachten treffen wir uns aber erstmal alle in Byron Bay wieder und feiern zusammen! Bis dahin sind es noch etwa drei Wochen, und vorher würden wir gerne noch ein bisschen Geld verdienen. Leider gestaltet sich das etwas schwierig… Zum einen scheint die Erntesaison immer noch nicht loszugehen, zum anderen müssen wir dafür viele Anrufe machen, was nicht so einfach ist weil diese Farm zumindest für unsere Handys ein großes Funkloch ist. Müssen daher entweder zu Doug gehen und ihn fragen, was auf die Dauer unangenehm ist, oder auf einen hohen Berg klettern, was auf die Dauer etwas anstrengend ist. Aber so lange wir nichts anderers haben, bleiben wir dann erstmal, es gefällts uns hier ja gut. Auf Bilder müsst ihr leider noch ein bisschen warten… Lieben Gruß, Arne

Hier mal ein erster kurzer Bericht von
unserer neuen Wwooding Farm! Wurden gestern von Doug, einem der Farmer vom Bahnhof abgeholt und durften erstmal ganz groß einkaufen! Haben so ziemlich alles mitgenommen was wir gebrauchen können, viel Obst, Gemüse, Brot, Fleisch, Saft… Zuerst hatten wir ein schlechtes Gewissen, weil wir ja auch nicht wissen, wie lange wir bleiben, aber so wie’s aussieht tun wir wir dass noch ein bisschen. Es gefällt uns nämlich sehr gut hier, haben unsere eigene kleine Wohnung über einem Schuppen, mit Wohn-, Esszimmer, Küche und Zimmern für uns und einen prima Ausblick auf das Weingut. Die Landschaft ist super schön, weites Land, grüne Wiesen, Wälder, eine Menge kleinerer und größerer Vulkanhügel (einen haben wir schon bestiegen) und natürlich die typische rote, fruchtbare Erde. Dazu ne Menge Schafe und Kühe, letztere haben wir gestern schon in Cowboy Manier versucht auf eine andere Wiese zu treiben, was allerdings nur so semi geklappt hat… Heute sind sie aber alle auf dem richtigen Feld. Wir machen gerade Mittagspause, haben schon drei Stunden lang Tomaten, Broccoli und Auberginen eingepflanzt, zusammen mit Rod, dem Bruder von Doug und deren 84 jährigen Vater. Ging viel schneller als letzte Woche auf French Island, da wir auch einen kleinen Trekker zur Verfügung hatten, mit einer Maschine zum Einpflanzen, hat erstaunlich gut geklappt! Mal schauen was gleich noch so auf uns wartet! Die Sonne scheint übrigens wieder :) Lieben Gruß, Arne

Das Wetter in Melbourne spielt uns weiter einen Streich, wahrscheinlich wartet der Sommer hier in Victoria noch darauf, dass Ute endlich kommt. So müssen wir wohl erstmal weiter ganz tief unten im Rucksack nach langen und warmen Klamotten graben… Und wohl auch erstmal noch auf einen bezahlten Job warten, denn die Erntesaison verschiebt sich dementsprechend auch weiter nach hinten. Deshalb haben wir uns überlegt, die Zeit bis dahin wieder mit Wwoofing zu überbrücken. Bei der ca. 25. Farm die wir dafür angerufen haben, hatten wir dann auch endlich Glück! So werden wir morgen Mittag Richtung Zentral Victoria fahren, in die Goldfields, eine Region die früher vor allem für ihren Goldrausch bekannt war und in der heutzutage sehr viel Wein angebaut wird. Laut Beschreibung im Buch so auch auf unserer Farm, neben verschiedenstem Gemüse, Nüssen und Äpfeln. Mit etwas Glück gibts dann für uns ja vielleicht auch mal einen guten Tropfen Wein, bisher mussten wir mit dem billigsten Fusel aus der 4,4l Vorratsbox Vorlieb nehmen…
Die Farm liegt in der Nähe des Wombat State Forest, nahe natürlicher Süßwasserquellen und historischer Goldgräberstätten. Die größte Stadt in der Umgebung ist Ballaratt, nur mal so als Orientierungspunkt… Dort werden wir dann voraussichtlich die Nächste Zeit verbringen und darauf warten, dass wir hoffentlich bald einen bezahlten Job finden! Die vage Hoffnung auf Internet besteht, da auch ein Hotel und ein Supermarkt nur 2 min entfernt sein sollen. Wir sind gespannt! Liebe Grüße!

In drei Stunden gehts nun endlich los, raus aus Sydney und ab in die Natur! In French Island warten etwas Farmarbeit und ne Menge Koalas auf uns! Haben keine Ahnung, wie zivilisiert die Insel ist, hoffen sehr auf zumindest einen Pub und natürlich, dass wir auf jeden Fall die Möglichkeit haben, euch und unseren Blog so gut es geht auf dem Laufenden zu halten! Jetzt schlagen wir ein bisschen die Zeit tot, haben schon aus unserem Hostel ausgecheckt und warten nur noch darauf, dass es los geht. Die Fahrt nach Melbourne dauert 12 Stunden, von dort aus müssen wir uns dann nur noch zur richtigen Fähre durchschlagen. Die passenden Cowboy Hüte haben Tom und ich uns übrigens heute schon besorgt, Fotos folgen :)

Waehrend Tom schon parallel an einem Beitrag zu unseren naechsten Plaenen arbeitet, hier nochmal ein kurzer Nachtrag zu unserem Wandertag am Mittwoch! Wir haben uns zusammen mit Peter aus Oesterreich und Isabella aus Deutschland aufgemacht, um Manly zu erkunden. Peter hatte uns schon vor ein paar Tagen von einer  Wanderroute durch Nationalparks (unter anderem auch an einsamen Straenden entlang) vorgeschwaermt, die er schon Anfang der Woche mit ein paar anderen Leuten erkundet hat. Wir waren natuerlich gleich Feuer und Flamme und Peter hats so gut gefallen, dass er auch nicht lang gezoegert hat und wieder mit uns kommen wollte. So haben wir uns dann bei schoenstem Wetter auf den Weg dorthin gemacht, mit ordentlich Proviant, den wir zuvor bei ALDI!! eingekauft hatten, im Gepaeck. Mit der Faehre ging es dann zuerst erst an den beruehmten Manly Beach. Dort hielt es uns aber nicht wirklich, wir wollten ja ein bisschen mehr in die Wildnis! Nach kurzem Fussmarsch kamen wir dann auch schnell im ersten Nationalpark an. Dort dauerte es auch nicht lange, bis die erste grosse leguanartige Echse direkt neben uns auftauchte! Wir waren voellig begeistert und es sollte auch nicht die letzte bleiben. Unser Weg fuehrte uns dann ueber viele viele Felsstufen und Wanderwege auf und ab durch den Park, das Wasser und die Buchten natuerlich immer in Sichtweite. An manchen Stellen ragten grosse Felsvorspruenge aus dem Berg heraus, auf einem dieser Vorspruenge machten wir dann auch unser erstes Picknick. Mit traumhaftem Ausblick, wie es auch in der Galerie zu sehen ist!
Tom und ich sind ja immer noch auf der Suche nach grossen Spinnen, bisher aber ohne wirklichen Erfolg… Dafuer gab es nahezu auf jedem Felsen eine sich sonnende Echse zu sehen! So blieb man dann gegen Ende auch nicht mehr jedesmal 30sek stehen wenn man eine sah, sondern ging nur noch kurz den Finger auf die Echse zeigend daran vorbei… Wie schnell man sich doch an so etwas gewoehnen kann! War aber trotzdem total irre, so viele Echsen freilebend dicht an einem vorbeihuschen zu sehen.
Unser naechstes Ziel war dann einer der einsamen Straende, von denen Peter erzaehlt hatte. Und sie waren wirklich nahezu menschenleer, bis auf ein Paerchen, dass aber auch gerade ging als wir kamen und eine Yacht mit feiernden Menschen , die anfangs kurz an dem Strand vor Anker lag. Das Wasser war traumhaft klar und total ruhig, war richtig schoen dort! Da blieben wir dann auch bis die Sonne weg war und es langsam kuehler wurde… Als wir dann auf den Bus gewartet haben, konnten wir dann auch zum ersten Mal Pelikane beobachten, richtig coole, riesige Voegel! Und vor allem auch total dicht an uns dran! War also wirklich ein schoener Tag :)

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