Hallo,
ich bin grade in Airlie Beach angekommen, von wo aus in nicht mehr ganz 2 Stunden unser Segelschiff zu den
Whitsunday-Islands starten wird. Nach unserem schoenen Weihnachtsfest in Byron Bay mussten wir die folgenden Tage leider feststellen, dass auch in Australien Feiertage sind. Wir konnten uns keine Surfbretter leihen, nicht vernuenftig einkaufen und auch sonst nichts unternehmen, ausser die Umgebung zu geniessen. Haben wir dann auch gemacht. Auf Utes und Arnes Empfehlung hin sind Niclas und ich in Byron Bay zum Leuchtturm gewandert. Es geht ein Wanderweg direkt an der Kueste entlang, entweder unten am Strand oder hoeher auf den Felsen. Von da aus hat man einen klasse Blick ueber die ganze Bucht und den Ort. Der Leuchtturm liegt dann eigentlich in einem kleinem Nachbarort, keine 200 m entfernt vom oestlichsten Punkt Australiens. Man muss uebrigens ganz schoen viele treppen steigen um ihn zu erreichen und am 25. wars ausgesprochen
sonnig und heiss und wir hatten beide einen Kater. Auf dem Weg konnte man aber wunderbar die Australier beim Weihnachten-feiern beobachten (nach englischem Vorbild feiern die am 25. Vormittags). Die sassen naemlich mit der ganzen Familie in
einer Art Riesen-piknik (natuerlich mit BBQ) in den Parks entlang der Straende und man konnte die eine Gruppe nicht von der naechsten trennen. Sah sehr gemuetlich und beschaulich aus. Vom Leuchtturm aus konnte man dann wunderbar ins Meer unter den Klippen gucken und nach Schildkroeten und Delfinen aussschau halten, gab aber grad keine.
Am Abend konnten wir noch ein bisschen mit unseren Weihnachtsgeschenken spielen, Poker und Lego (…) bevor ich dann fuer ungefaehr zwei bis drei Stunden ins Bett gehen konnte. An diesem Abend musste ich mich auch leider von Arne und Ute verabschieden, wir werden uns wohl erst in Deutschland wiedersehen. Am naechsten morgen um 4 ging naemlich schon mein Bus nach Noosa Heads, da wollte ich niemanden aus dem Bett holen.
Waehrend die drei Schweden sich im beruehmten „Australien-Zoo“ vergnuegten, hatte ich in Noosa Zeit Schaf nachzuholen und den unspektakulaeren Strand zu begutachten. Nach einer Nacht gings fuer uns alle morgens weiter nach „Hervey Bay“. Ausgangspunkt unserer „Fraser-Island“ 4WD-Safari. Fraser Island ist die groesste Sandinsel der Welt, 125 km lang und 5 bis 25 km breit. Es gibt so gut wie ausschliesslich nur Sand und Dschungel und viele viele Gelaendewagen. Meiner Meinung nach zu viele Gelaendewagen. Schliesslich handelt es sich um ein Naturreservat in dem jeder noch so kleinste Rest liegengelassener Muell eine gigantische Geldstrafe nach sich zieht und man ueberall aufgefordert wird die Natur nicht zu beeintraechtigen.
Trotzdem ist der Trip einmalig! Wann duest man schonmal mit nem riesen-Jeep mit 80 Sachen uebern Strand, geht in kristallklaren Suesswasserseen baden mit schneeweissen Sand und Tuerkisblauem Wasser, wandert durch richtigen Dschungel mit riesigen Spinnen in mehr als 2 m grossen Netzen, Skorpionen, Schlangen, Echsen und schliesslich Dingos. Die Fotos in der Galerie nr.2 geben vielleicht nen kleinen Eindruck von der Insel…
soweit erstmal, Tom